Die mittelalterliche Altstadt von Brügge ist ein Besuch wert

In Brügge ist für jeden Gourmet etwas dabeiMein Exemplar des Stadtplans - den ich natürlich beim Aussteigen auch mitnahm - markierte ich erst mal an der Stelle, an der unser Bus um 15 Uhr wieder abfährt.

Über eine Brücke (mit ck) gelangten wir dann in die Stadt Brügge (mit gg). Bevor wir das Stadtzentrum erreichten, verführte das Städtchen mit tollen Motiven zum Fotografieren.

Viele mehr oder weniger breite Gassen führten zum mittelalterlichen Stadtzentrum und dem Burgplatz.

Der dortige Wochenmarkt verbreitete die verschiedensten Düfte: hier roch es nach Fisch, dort nach Käse und an einer anderen Stelle verführte das Aroma von frischen belgischen Waffeln die Besucher. Obst, Gemüse, Blumen, Fleisch- und Wurstwaren … es gab dort alles.

Der Bordzeitung war zu entnehmen, dass ein Besuch in Brügge ein Highlight auf dieser Route ist.

Ich hatte vorher - das muss ich gestehen - noch nie etwas von dieser Stadt gehört. Doch mittlerweile habe ich mich dieser Meinung angeschlossen.

Meine Impressionen:

Altstadt von Brügge   Das schöne Brügge in Belgien

Impressionen von Brügge   Brügge in Belgien

Ich war ja bislang immer der Meinung, mit einem Stadtplan umgehen zu können. In Brügge wurde ich eines besseren belehrt. Glücklicherweise konnte mein Bruder aber die Straßenkarte lesen, so dass wir nach einiger Zeit das friet museum in der Vlamingstraat erreichten. Ein Aushang an der Tür offerierte ein Combi-Ticket, das neben dem Museums-Eintritt (7 Euro pro Person) noch eine „Take Away Hot Chocolate“ im Café nebenan beinhaltete. Klar, dass wir dieses Angebot annahmen.

Das Museum selbst informiert den Besucher über die verschiedenen Kartoffelsorten, über Anbau und Ernte und zeigt viele Geräte, mit denen Kartoffeln verarbeitet werden können. Die Exponate steigerten unser Verlangen nach echten belgischen Pommes. Im Untergeschoss wurden wir dann auch fündig - das Museums eigene Pommes-Restaurant. Es gab wirklich nur Pommes, die aus rohen frischen Kartoffeln zubereitet wurden - und eine Vielzahl an Dips. Meine Wahl fiel auf Curry-Ketchup, das sich als echt lecker herausstellte.

Jetzt wollten wir natürlich auch noch unseren Bonus - die heiße Schokolade - einlösen. Also raus aus dem Museum und eine Tür weiter rein ins Café. Heiße Schokolade - das war für mich bislang entweder eine Variante mit weißer oder brauner Schokolade. Aber in der Hauptstadt der Schokolade, wie Brügge in der „AIDA Heute“ bezeichnet wurde, lernte ich noch andere Geschmacksrichtungen kennen. Meine Mutter und ich wählten aus dem umfangreichen Angebot „Haselnuss“; mein Bruder entschied sich für eine Kombination aus dunkler Schokolade mit Pfeffer. Sein Angebot zum Probieren lehnte ich aber ab. Was der Bauer nicht kennt …

Ein absolutes Unikat entdeckten wir, als wir vom Marktplatz wieder in Richtung Brücke (mit ck) gingen: Einen Stadtplan, der aus Spitzen angefertigt ist. Wie viele Stunden Arbeit in dieser besonderen grandiosen Handarbeit stecken!

In einem der vielen Spezialitätenläden erstand ich noch ein ausgefallenes Mitbringsel für meinen Mann - einen Pinsel, geformt aus der süßen Köstlichkeit. Selbstverständlich kaufte ich für mich auch noch eine Packung echter belgischer Pralinen, die ich mit eisernem Willen auf ein Stück pro Tag rationiert habe. Ich habe immer noch ein paar Pralinen übrig. Aber lange wird dieser Vorrat nicht mehr reichen.

Hätten wir uns auf dem Rückweg zum Busparkplatz auf meinen Orientierungssinn verlassen, wären meine Mutter, mein Bruder und ich bestimmt auch heute noch in Brügge unterwegs. Aber dank meines Bruders kamen wir so rechtzeitig beim Treffpunkt an, dass die Zeit noch für den Genuss einer frisch gebackenen belgischen Waffel reichte.

Fotos: Ulrike Tenzer

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