„Mein“ Abend auf der AIDAmar

Die AIDAmar vor AmsterdamAuf dem Weg zurück zum Hafenterminal konnten wir nochmals unsere AIDAmar bewundern.

Die nach dem Landgang übliche Sicherheitskontrolle ging bei mir diesmal nicht problemlos vonstatten. Meinen Gürtel mit der Metallschalle deponierte ich zusammen mit Handtasche, Jacke und Armbanduhr vorschriftsmäßig in dem Behältnis. Auch der Rucksack lag auf dem Förderband und lief ohne Beanstandung durch den Scanner.

Ein akustisches und sichtbares Signal ertönte aber, als ich durch den Metalldetektor ging. In meiner Hosentasche befand sich noch das kleine Metalldöschen mit Pfefferminzbonbons, das natürlich anschlug. Peinlich - aber außer meinem Bruder und meiner Mutter waren zum Glück keine anderen Passagiere in diesem Bereich.

Jetzt erst mal in die Kabine und die Wanderschuhe gegen bequeme Turnschuhe ausgetauscht. Mami war ganz schön geschafft - hat aber den ganzen Tag durchgehalten. Ihrer Einschätzung nach sind wir auf unserer Amsterdam-Tour 10 - 15 km gelaufen. Tatsächlich waren es aber nur 5 - 6 km. So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.

Showprogramm auf der AIDAmarNach dem Abendessen verabredeten wir uns im Theatrum. Aus irgendeinem Grund ging ich nochmals in die Kabine - vermutlich, um Mami und mir noch Jacken zu holen. Erschrocken musste ich feststellen, dass unsere Kabinentür nicht verschlossen war. Beim Verlassen achtete meine Mutter nicht darauf, ob die Tür ganz ins Schloss eingerastet war.

Aber glücklicher Weise fiel es niemandem sonst auf, dass in Kabine 4118 „Tag der offenen Tür“ angesagt war. Oh Mami, heute war absolut nicht dein Tag! Erst den Ausweis vergessen und jetzt dieses kleine Missgeschick. Aber egal, es ist ja nichts passiert.

„Dancing Queen Reloaded XL“ - MEINE Show! Als ABBA-Fan konnte ich mir diese Darbietung natürlich nicht entgehen lassen! „Waterloo“, „Money, Money. Money“, „SOS“, „We have a dream“ und viele andere Hits der schwedischen Popgruppe wurden von den AIDA-Stars gekonnt in Szene gesetzt.

Wie vor ein paar Tagen mein Bruder, konnte diesmal ich alle Text auswendig. Meine schiefen Töne hörte Gott sei Dank niemand.

Schlaghosen und Plateau-Schuhe fehlten natürlich auch nicht. Die Kostümbildner schneiderten den Sängerinnen und Sängern die typischen ABBA-Outfits auf den Leib - inklusive Perücken, so dass auch die ansonsten 2 kahlköpfigen Sänger authentisch als Björn und Benny auftraten. „Thank you for the Music“ und für diese absolut phantastische Show!

Ulrike Tenzer an Bord der AIDAmarBislang hatten wir es aus irgendeinem Grund noch nicht geschafft, uns den „Drink des Tages“, der täglich wechselnd und zu vergünstigten Preisen in allen Bars angeboten wird, zu genießen. Aber heute wollten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Trotz frischen Temperaturen begaben wir uns auf das Sonnendeck und genossen - kuschelig eingehüllt in wärmende Decken - zu später Stunde unsere Cocktails. „Arielle“ nannte sich meine alkoholfreie Kreation mit Mango und Maracuja. (Foto: Wolfgang Roder)

Unser Auslaufen aus dem Hafen von Amsterdam verlief aufgrund der späten Uhrzeit (00:00 Uhr) sehr ruhig und unauffällig. Kein „Sail away“ und auch kein „Tuuut-Signal“. Die Einwohner rund um den Hafen wären ansonsten um ihre Nachtruhe beraubt worden. Das war auch der einzige Tag, an dem bei mir keine Tränen flossen, was ja sonst bei jeder Hafenausfahrt der Fall war.

Morgen ist unser 2. Seetag und somit auch unser letzter Tag an Bord. Wie schnell doch die Zeit vergeht! Aber wir hatten uns vorgenommen, den morgigen Urlaubstag noch in vollen Zügen zu genießen.

Fotos: Ulrike Tenzer und Wolfgang Röder

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